Eigentor, Rote Karte, 0:3: 1. FC Nürnberg verkorkst Spiel gegen den HSV ganz früh | Amberg24

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Die Hamburger um Daniel Elfadli (rechts) hatten beim Club (links Lukas Schleimer) alles im Griff. (Bild: Daniel Löb/dpa)
Die Hamburger um Daniel Elfadli (rechts) hatten beim Club (links Lukas Schleimer) alles im Griff. (Bild: Daniel Löb/dpa)
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Die Hamburger um Daniel Elfadli (rechts) hatten beim Club (links Lukas Schleimer) alles im Griff. (Bild: Daniel Löb/dpa)

Eigentor, Rote Karte, 0:3: 1. FC Nürnberg verkorkst Spiel gegen den HSV ganz früh

Der 1. FC Nürnberg ist am Samstag im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV chancenlos. Das hat auch mit zwei frühen Ereignissen zu tun. Beim HSV überragt ein Mann.

Nach einer Viertelstunde war eigentlich alles vorbei: Der 1. FC Nürnberg verlor die Partie der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV am Samstagnachmittag quasi im Schnelldurchlauf. Mit dem 3:0-Erfolg sprang der HSV an die Tabellenspitze – zumindest bis Samstagabend. Für den Club sind die Aufstiegsträume wohl vorerst geplatzt.

Nach acht Minuten stolperte Rafael Lubach den Ball nach einem Schuss von HSV-Stürmer Jean-Luc Dompé ins eigene Tor. Nur ein paar Minuten holte Club-Angreifer Janis Antiste Daniel Elfadli rustikal von den Beinen. Nach einer VAR-Überprüfung zückte Schiedsrichter Timo Gerach glatt „Rot”.

Die Gastgeber brauchten vor ausverkauftem Haus (50000 Zuschauer) danach lange, um sich zu sortieren. Und doch hatte Ondrej Karafiat nach gut einer halben Stunde die große Ausgleichschance, doch HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes konnte gerade noch klären. Ansonsten war der HSV in Überzahl absolut dominant. Vor allem Dompé machte über links mächtig Dampf, der junge Clubberer Tim Janisch war einige Mal total überfordert. Somit war es irgendwie logisch, dass ausgerechnet Dompé kurz vor der Pause (37.) nach einem Doppelpass das 2:0 für die Gäste nachlegte. Bei den Nürnbergern waren die Ausfälle von Abwehrchef Robin Knoche (Wade), von Jens Castrop (gelb-gesperrt) und vor allem von Torjäger Stefanos Tzimas (muskuläre Probleme), den Lukas Schleimer in der Spitze nur mäßig vertrat, überhaupt nicht zu kompensieren. Zudem war auch kurzfristig noch der junge Abwehrmann Tim Drexler krank ausgefallen.

In der zweiten Hälfte gingen die Hamburger schnell auf das dritte Tor. Allein Angreifer Ransford-Yeboah Königsdörffer hatte drei wirklich sehr gute Möglichkeiten. Fünf Minuten vor Schluss traf der eingewechselte Robert Glatzel doch noch für die Gäste. Da dachten die Club-Fans schon lange nicht mehr an eine Wende.

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