ERSC Amberg revanchiert sich gegen Geretsried und hat nun beste Chancen | Amberg24

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vor 3 Stunden
David Michel (links) traf am Sonntag drei Mal für den ERSC in Geretsried. (Bild: Hubert Ziegler)
David Michel (links) traf am Sonntag drei Mal für den ERSC in Geretsried. (Bild: Hubert Ziegler)
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David Michel (links) traf am Sonntag drei Mal für den ERSC in Geretsried. (Bild: Hubert Ziegler)

ERSC Amberg revanchiert sich gegen Geretsried und hat nun beste Chancen

Der ERSC Amberg hat am Sonntag einen wichtigen Erfolg in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga gegen Geretsried eingefahren. Mann des Tages war Ambergs Neuzugang David Michel mit einem Dreierpack.

Am Freitag gab es in eigener Halle noch eine Niederlage, am Sonntag revanchierte sich der ERSC Amberg mit einem 5:3-Sieg bei den River Rats in Geretsried. Damit sin die Oberpfälzer in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga wieder Spitzenreiter ihrer Gruppe und haben beste Chancen auf den Klassenerhalt. Ebenso wie die punktgleichen River Rats liegen die Wild Lions vor den letzten zwei Spielen der Runde vier Zähler vor dem Tabellendritten aus Schongau. Die Schongauer Mammuts besiegten Waldkraiburg, das damit schon sicher in die Play-downs muss.

Nach der späten Heimniederlage des ERSC am Freitag gegen Geretsried hatte Löwencoach Christian Zessack noch in Aussicht gestellt: „Dann müssen wir uns die Punkte halt am Sonntag wieder holen“. Gesagt, getan – auch durch die erneut starke Leistung von Torhüter David Kubik und eine großartige Fanunterstützung.

Wie schon in den ersten drei Begegnungen mit Geretsried gab es auch im vierten Spiel reichlich Tore, so fielen in der Saison insgesamt 33 Treffer zwischen den beiden Kontrahenten. Den Auftakt am Sonntag machte David Michel, der zum 1:0 und 2:1 im Anfangsdrittel traf und im Mittelabschnitt früh auf 3:1 für den ERSC erhöhte. In doppelter Überzahl baute kurz darauf Brandon Walkom die Führung auf 4:1 aus. Die River Rats hatten allerdings schon am Freitag Comeback-Qualitäten gezeigt und kamen auch diesmal durch einen Doppelschlag binnen 55 Sekunden auf 3:4 heran. Aber auch der ERSC hatte diesmal eine schnelle Antwort parat und baute den Vorsprung durch Roberts Baranovskis wieder auf zwei Treffer aus. Die Vorarbeit zum 3:5 lieferte Walkom, der damit seinen 60.Scorerpunkt dieser Saison erzielte. Im Schlussabschnitt blieb die Partie ausgeglichen mit Möglichkeiten auf beiden Seiten und der Erfolg der Wild Lions geriet in den letzten zehn Spielminuten bedingt durch vier Strafzeiten – einmal sogar in doppelter Unterzahl - nochmals in Gefahr, die Amberger überstanden nicht zuletzt dank Kubik dennoch die brenzlige Situation.

Geretsrieds Trainer Hans Taucher war hinterher die Enttäuschung anzumerken: „Wir hatten 64 Torschüsse, da hätten wir noch länger spielen können ohne Erfolg. Vor allem die Fünf-gegen-Drei-Situation musste man ausnutzen. Wir waren nicht so konsequent und haben das Spiel in der Unterzahl verloren.“ Christian Zessack war mit seinem Team verständlicherweise zufrieden: „Die Partie war beinahe ein Spiegelbild vom Freitag, weil uns nach der 4:1-Führung wieder zwei dumme Fehler unterliefen. Aber insgesamt sind wir gut gestanden. Freitag war Geretsried glücklicher, heute wir und ich denke, die drei Punkte für uns gehen in Ordnung“, sagte der Lions-Coach.

Tore: ESC Geretsried – ERSC Amberg 3:5 (1:2,2:3,0:0)
0:1 (10.) Michel (Gimmel, Heinisch), 1:1 (10.) Egle (Strobl, Soukup), 1:2 (17.) Michel (Giesl, Heinisch/5-4), 1:3 (23.) Michel (Heinisch, Giesl), 1:4 (27.) Walkom (Schroepfer, Eckl/5-3), 2:4 (31.) Egle (Fuchs), 3:4 (32.) Fissekis, 3:5 (33.) Baranovskis (Walkom, Silbermann).

Strafen: Geretsried 14, Amberg 14 Minuten.
Zuschauer: 622.

 
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