ERSC Amberg entscheidet Eishockey-Krimi für sich | Amberg24

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vor 5 Stunden
Max Klughardt (Mitte) vom ERSC Amberg vergibt in dieser Szene knapp eine Großchance.  (Bild: Hubert Ziegler)
Max Klughardt (Mitte) vom ERSC Amberg vergibt in dieser Szene knapp eine Großchance. (Bild: Hubert Ziegler)
Max Klughardt (Mitte) vom ERSC Amberg vergibt in dieser Szene knapp eine Großchance. (Bild: Hubert Ziegler)
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Max Klughardt (Mitte) vom ERSC Amberg vergibt in dieser Szene knapp eine Großchance. (Bild: Hubert Ziegler)

ERSC Amberg entscheidet Eishockey-Krimi für sich

Der ERSC Amberg hat am Sonntagabend den optimalen Start in die Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga komplettiert. Nach dem Erfolg in Waldkraiburg gewannen die Wild Lions auch ihr Heimspiel gegen spielstarke Schongauer Mammuts.

Die Wild Lions Amberg feiern in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga ein Comeback: Matchwinner und bester Akteur auf dem Eis beim 3:0-Heimerfolg gegen die Schongau Mammuts war eindeutig Lions-Goalie David Kubik, der mit seinen Paraden die Gäste zur Verzweiflung brachte. Damit stehen die Chancen auf einen vorzeitigen Klassenerhalt nicht schlecht, aber es stehen noch vier weitere und schwierige Partien an.

Aktiver wirkten am Sonntag zunächst die Gäste, die im Anfangsdrittel mehr Offensivaktionen verzeichneten und aggressiver zum Puck gingen. „Wir haben mit vier Reihen begonnen und fanden nicht in den Rhythmus, kamen etwas schwer ins Spiel“, gestand Löwencoach Christian Zessack. Trotz Gelegenheiten beiderseits blieb es bis zur Pause bei einer Nullnummer.

Im Mittelabschnitt stellte Zessack auf drei Reihen um: „Von da an waren wir besser im Spiel“, so der Coach. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ausgeglichenen Chancenanteilen, wobei sich beide Torhüter auszeichnen konnten. Den Knoten platzen ließ Roberts Baranovskis, der einen Konter unhaltbar zur 1:0-Führung verwertete. Nur wenig später legte Brandon Walkom absolut sehenswert zum 2:0 nach. Das war zwar noch keine Vorentscheidung, aber die Tendenz ging pro Gastgeber.

Im Schlussabschnitt schenkte weiterhin keines der beiden Teams auch nur einen Zentimeter Eis her, es gab Gelegenheiten hüben wie drüben in einer sehr unterhaltsamen Partie. Am Ende lief Schongau die Zeit davon, Amberg bekam zusehends mehr Kontrolle. Eng hätte es für den ERSC nochmals in der Schlussphase bei einer eigenen Strafzeit werden können, weil Gästecoach Ty Morris mit einem Mann mehr zusätzlich seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aufs Eis brachte. Walkom bereinigte letztendlich die Situation und legte Kevin Schmitt die Scheibe auf, die der ERSC-Kapitän ins leere Gäste-Tor zum 3:0.Endstand einschob.

Ty Morris hatte hinterher viel Lob für den ERSC: „Amberg hat ein tolles Eishockey gespielt. Die sind auf der richtigen Spur. Wir brauchen dagegen einen Re-Start, auch wenn nicht alles schlecht ist, was wir spielen“, so der Gästecoach. Christian Zessack war „mit Kampf und Einstellung meiner Mannschaft sehr zufrieden“, aber besonders mit seinem Torhüter: „‘Kubi‘ war einfach überragend“.

ERSC Amberg – EA Schongau 3:0 (0:0,2:0,1:0)
Tore: 1:0 (32.) Baranovskis (Walkom, Gimmel), 2:0 (36.) Walkom (Baranovskis, L.Klughardt), 3:0 (60.) Schmitt (Walkom, Silbermann/4-5/EN).
Strafen: Amberg 8, Schongau 8 Minuten
Zuschauer:697.

 
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