Glatt, stoppelig oder ganz natürlich? | Amberg24

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vor 58 Minuten
Körperhaare kennt jeder – und jeder geht anders damit um.  (Bild: Pixel-Shot – stock.adobe.com)
Körperhaare kennt jeder – und jeder geht anders damit um. (Bild: Pixel-Shot – stock.adobe.com)
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Körperhaare kennt jeder – und jeder geht anders damit um. (Bild: Pixel-Shot – stock.adobe.com)

Glatt, stoppelig oder ganz natürlich?

Beine, Achseln, Brust, Rücken, Gesicht oder Intimbereich: Körperhaare kennt jeder – und jeder geht anders damit um. Dabei gibt es jede Menge Möglichkeiten, den Haarwuchs zeitweise oder langfristig zu reduzieren. LEO gibt einen Überblick.

Rasieren: schnell und unkompliziert

Der Klassiker braucht kaum Erklärung: Rasierer, etwas Wasser und los geht’s. Die Haare werden direkt an der Hautoberfläche abgeschnitten – deshalb ist die Methode schnell, günstig und praktisch für Beine, Achseln, Gesicht oder auch Brust und Bauch. Der Haken: Bereits nach kurzer Zeit sind die ersten Stoppeln wieder da. Außerdem können Rasurbrand, kleine Schnitte oder eingewachsene Haare auftreten und die Haut irritieren.

Schmerzfaktor: 1 von 5

Epilieren: raus mit der Wurzel

Beim Epilieren greifen kleine Pinzetten im Gerät die Haare und ziehen sie samt Wurzel heraus. Das Ergebnis hält deshalb deutlich länger als beim Rasieren. Dafür kann die erste Runde durchaus zwicken – besonders an empfindlichen Stellen. Wenn du regelmäßig epilierst, wirst du allerdings feststellen, dass die Haare mit der Zeit feiner nachwachsen.

Schmerzfaktor: 3 von 5

Waxing: einmal durchziehen

Warmwachs auftragen, fest werden lassen und mit einem beherzten Ruck abziehen: Waxing entfernt die Haare ebenfalls mitsamt der Wurzel. Die Haut bleibt dadurch meist mehrere Wochen glatt. Dafür ist die Methode nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete. Gerade beim ersten Mal können Rötungen und Hautreizungen auftreten. Außerdem müssen deine Haare eine gewisse Länge haben, damit das Wachs sie greifen kann.

Schmerzfaktor: 4 von 5

Sugaring: die sanftere Alternative

Beim Sugaring kommt eine Paste aus Zucker, Wasser und Zitronensaft zum Einsatz. Die Masse wird auf die Haut aufgetragen und anschließend wieder abgezogen. Anders als beim klassischen Waxing wird die Paste in Haarwuchsrichtung entfernt, was für manche angenehmer ist. Auch hier gilt: Die Haare werden an der Wurzel entfernt und wachsen entsprechend nicht sofort nach.

Schmerzfaktor: 3 von 5

Laser: Licht statt Rasierer

Wer langfristig weniger Haare möchte, kann über eine professionelle Laserbehandlung nachdenken. Dabei wird Licht vom Farbstoff Melanin im Haar aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Diese Energie wirkt auf den Haarfollikel und kann das Haarwachstum deutlich reduzieren. Dafür braucht es mehrere Sitzungen, denn nicht jedes Haar befindet sich gleichzeitig in der passenden Wachstumsphase. Wichtig: „Dauerhaft haarfrei“ ist ein Werbeversprechen, das mit Vorsicht zu genießen ist. Fachleute sprechen eher von einer langfristigen Haarreduktion – einzelne Haare können später wieder nachwachsen. Außerdem hängt der Erfolg unter anderem von Haut- sowie Haarfarbe ab und von einem stabilen Hormonspiegel.

Schmerzfaktor: 2,5 von 5

Und was ist mit natürlicher Behaarung?

Die vielleicht interessanteste Methode ist manchmal: gar keine. Körperbehaarung ist völlig normal – und ob Beine, Achseln, Brust, Rücken oder Gesicht glatt sein sollen, ist letztlich eine persönliche Entscheidung. Das gilt selbstverständlich für Frauen genauso wie für Männer und alle anderen. Denn Haarentfernung muss kein Schönheitsgebot sein. Sie kann Routine, Experiment, Komfortfrage oder einfach Geschmackssache sein.

 
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