Die Emhofer Dorfgemeinschaft stellt zum 40. Kirchweihjubiläum stolz ihren Kirwabaum auf. Doch Unbekannte fällen ihn noch in der Nacht.
In Emhof stand die Freude über das 40. Kirchweihjubiläum leider nur kurz im Mittelpunkt. Der mit viel Herzblut aufgestellte Kirwabaum wurde in der Nacht von Unbekannten gefällt – ein Schock für das ganze Dorf.
Mit vereinten Kräften hatten rund 40 Männer den traditionellen Kirwabaum in Rekordzeit aufgestellt. Doch während der Dorfgemeinschaftsfeier in der Jakobuskirche nutzen Unbekannte die Dunkelheit, um den Baum zu fällen. Besonders betroffen waren dabei die Kinder, die sich erstmals mit Handabdrücken am Baum verewigen durften. Die Enttäuschung war groß, denn der Kirwabaum symbolisiert weit mehr als nur eine Dekoration; er steht für Tradition und Gemeinschaft.
Unglaubliche Tat trifft Dorfgemeinschaft
Daniel Leikam, verantwortlich für das Aufstellen des Baumes und Mitglied der Kirwagemeinschaft, äußerte seine Fassungslosigkeit: „So viel Herzblut steckt da drin. Man fragt sich einfach: Was ist das Motiv?“ Auch die Solidarität aus umliegenden Gemeinden wie Schmidmühlen ist spürbar groß: dort kann man den Frust gut nachvollziehen. Trotz dieses Vorfalls hielt sich die Dorfgemeinschaft an ihre Traditionen und feierte weiterhin ihr Kirchweihfest im Einklang mit gewohnter Tradition – doch bleibt auch viel Enttäuschung zurück.