Frühstarter des 1. FC Nürnberg zerlegen Fürth im Franken-Derby erneut | Amberg24

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16.03.2025
Der Nürnberger Julian Justvan jubelt mit seinen Kollegen über seinen Treffer zum 2:0 gegen Fürth. (Bild: Daniel Karmann/dpa)
Der Nürnberger Julian Justvan jubelt mit seinen Kollegen über seinen Treffer zum 2:0 gegen Fürth. (Bild: Daniel Karmann/dpa)
Der Nürnberger Julian Justvan jubelt mit seinen Kollegen über seinen Treffer zum 2:0 gegen Fürth. (Bild: Daniel Karmann/dpa)
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Der Nürnberger Julian Justvan jubelt mit seinen Kollegen über seinen Treffer zum 2:0 gegen Fürth. (Bild: Daniel Karmann/dpa)

Frühstarter des 1. FC Nürnberg zerlegen Fürth im Franken-Derby erneut

Die SpVgg Greuther Fürth ist der Lieblingsgegner des 1. FC Nürnberg in dieser Saison der 2. Fußball-Bundesliga. Der Club siegte am Sonntag auch im Rückspiel sicher. Die Taktik von Trainer Miro Klose ging voll auf.

Manchmal ist es besser, einfach nichts zu machen. Stefanos Tzimas ließ den Ball nach einem Pass von Casper Jander ohne Zutun durch, Julian Justvan tat danach umso mehr. Mit seinem frühen Tor sorgte der Mittelfeldmann des 1. FC Nürnberg am Sonntag schon nach vier Minuten für den Partybefehl im ausverkauften Max-Morlock-Stadion. Am Ende gewann der Club das Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 3:0 (3:0) und liegt in der 2. Fußball-Bundesliga nur noch vier Zähler hinter Relegationsplatz drei.

Die Nürnberger waren vor allem in den ersten 45 Minuten sehr effizient: Abwarten und dann zuschlagen. Durch die Treffer von zwei Mal Julian Justvan (4./39) und Stefanos Tzimas (45.+3) – es war bereits das zwölfte Saisontor des erst 19-jährigen Griechen – war eigentlich zur Pause schon alles klar. Das „Kleeblatt” ist in dieser Saison der Lieblingsgegner der benachbarten Nürnberger, die bereits das Hinspiel mit 4:0 gewonnen hatten.

„Die Jungs haben heute Geschichte geschrieben, eine neue Geschichte”, jubelte Club-Trainer Miroslav Klose für seine Verhältnisse ungewohnt euphorisch. „Ich bin unglaublich stolz auf sie.” Stolz auf einen wie Justvan, den Doppel-Packer: „Er hat einfach eine gute Variation in seinem Spiel.” Der Niederbayer Justvan durfte sich dann auch ein bisschen selbst loben: „Das frühe Tor war der Dosenöffner.” Fürths Trainer Jan Siewert fasst den gebrauchten Nachmittag kurz und bündig zusammen: „Das war heute von allem viel zu wenig.”

Die Fürther waren in der ersten Hälfte zwar anfangs überlegen, fanden aber keine Lücke in der gut sortierten Club-Abwehr. Schussversuche von Julien Green und Branimir Hrgota aus der Distanz verfehlten weit das Ziel. Die Gastgeber konzentrierten sich darauf, gut zu stehen, und versuchten auch über lange Bälle auf Tzimas zum Erfolg zu kommen. Abgesehen vom starken Spielzug, der zur frühen Führung durch Justvan führte, gab es auch für die Einheimischen zunächst kein Durchkommen.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte rückte der Club auf. Aus dem Nichts hatte der FCN dann die große Chance zum 2:0. Nach einer missglückten Kopfballrückgabe von Gian-Luca Itter scheiterte Tzimas zunächst an Fürths Keeper Nahuel Noll und dann klärte der zurückgeeilte Itter auf der Linie vor dem einschussbereiten Antiste. Doch kurze Zeit später war für die Gäste nichts mehr zu machen: Eine Hereingabe von Tim Drexler drückte erneut Justvan zum 2:0 über die Linie. Als der pfeilschnelle Tzimas in der Nachspielzeit der ersten ersten Hälfte das 3:0 machte, gab es kein Halten mehr auf den Rängen.

Die zweiten 45 Minuten begannen wie die ersten: Fürth hatte ein spielerisches Übergewicht, war aber im letzten Drittel weiter viel zu harmlos. Der Club stand weiter sicher und schaute das ein oder andere Mal vorne vorbei. Mehr brauchte der Gastgeber aber auch nicht zu machen. Er hatte in der ersten Hälfte genug getan.

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