Nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte hat die SG Weigendorf/Hartmannshof auf den letzten Tabellenplatz der Kreisklasse Pegnitzgrund 4 reagiert und einen Trainerwechsel vollzogen. Mit lediglich vier Punkten aus der Hinrunde scheint der Abstieg in die A-Klasse zwar kaum noch abzuwenden, doch im Winter setzte der Verein bewusst auf einen Neuanfang an der Seitenlinie.
Im beidseitigen Einvernehmen wurde die Zusammenarbeit mit Trainer Mario Engelhardt zum Jahresende beendet. Dem bisherigen Coach spricht der Verein dabei ausdrücklich Dank aus, „dem für seine hervorragende Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren großer Dank gilt“, wie es in der Pressemitteilung hieß.
Die sportliche Verantwortung übernimmt nun der bisherige Co-Spielertrainer Florian Holfelder. Er soll die erste Mannschaft in der Rückrunde stabilisieren und im Abstiegskampf neue Impulse setzen. Unterstützung erhält Holfelder von einem bekannten Gesicht: Mit Stefan Wölfl vom 1. FC Rieden konnte ein ehemaliger Mitspieler verpflichtet werden. Der erfahrene Akteur soll dem Team mehr Ruhe und Struktur geben und damit verlorenes Selbstvertrauen zurückbringen. Komplettiert wird das Trainerteam durch Kilian Suttner, den langjährigen Trainer der zweiten Mannschaft.
Die Vorbereitung auf die Rückrunde verlief vielversprechend: Drei Testspielsiege und ein Unentschieden sorgen für vorsichtigen Optimismus im Lager der SG. Am Samstag, 7. März, wird es nun ernst: Zum ersten Punktspiel des Jahres empfängt die SG Weigendorf/Hartmannshof um 15 Uhr mit dem Laufer SV II ausgerechnet den Tabellenführer. Ein Härtetest – auch für das neue Trainerteam.