Eishockeykrimi in Amberg: Klughardt schießt Wild Lions an die Tabellenspitze | Amberg24

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Golden Boy: Lukas Klughardt (2.v.r.) vom ERSC Amberg wird hier von zwei Peißenbergern in die Zange genommen.  (Bild: Hubert Ziegler)
Golden Boy: Lukas Klughardt (2.v.r.) vom ERSC Amberg wird hier von zwei Peißenbergern in die Zange genommen. (Bild: Hubert Ziegler)
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Golden Boy: Lukas Klughardt (2.v.r.) vom ERSC Amberg wird hier von zwei Peißenbergern in die Zange genommen. (Bild: Hubert Ziegler)

Eishockeykrimi in Amberg: Klughardt schießt Wild Lions an die Tabellenspitze

Der ERSC Amberg bezwingt die Peißenberg Miners in einer engen Partie mit 6:5. Lukas Klughardt erzielt den Siegtreffer und macht damit das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Als Belohnung winkt die Tabellenführung.

Spannung bis in die Schlussminuten, elf Tore und ein umjubelter Siegtreffer: Der ERSC Amberg hat am Sonntagabend vor mehr als 1.000 Zuschauern einen echten Eishockeykrimi für sich entschieden. Mit 6:5 setzten sich die Wild Lions gegen die Peißenberg Miners durch und krönten damit ein perfektes Sechs-Punkte-Wochenende.

Der ERSC Amberg übernahm zudem die Tabellenführung in der Eishockey-Bayernliga. Nach neun Spieltagen sind die Wild Lions punktgleich mit dem EHC Klostersee und Kempten, liegen aufgrund des besseren Torverhältnisses an der Spitze.

Gegner auf Augenhöhe

Beide Teams mussten auf wichtige Akteure verzichten, wobei die Personalsorgen bei den Gästen größer waren. Die Miners erwischten dennoch den besseren Start und setzten die Hausherren früh unter Druck. Den ersten Treffer erzielten dann aber die Wild Lions. Mit der ersten guten Gelegenheit brachte Roberts Baranovskis den ERSC in Führung. Das Tor verlieh zusätzliche Sicherheit. Fabian Broll erhöhte auf 2:0, ehe Weiland Parrish die Gäste mit dem Anschlusstreffer wieder heranbrachte. Nur wenige Sekunden vor der Pause stellte Brendan Walkom mit dem 3:1 den alten Abstand her.

Als Jakub Bitomsky auf 4:1 erhöhte, schien der ERSC auf dem besten Weg zum Sieg. Doch die deutliche Führung erwies sich als trügerisch. Peißenberg steigerte sich, übernahm zunehmend die Kontrolle und verkürzte auf 3:4. Die Amberger fanden dagegen kaum noch zu ihrem Spiel. ERSC-Trainer Christian Zessack zeigte sich mit dem Auftritt seines Teams im zweiten Drittel entsprechend unzufrieden: „Vom 2. Drittel war ich ein wenig enttäuscht. Da hatten wir nicht die perfekte Disziplin wie in Waldkraiburg, sondern einen ähnlichen Bruch wie gegen Buchloe.“ Auch im Schlussabschnitt blieben die Gäste zunächst tonangebend. Nach knapp fünf Minuten gelang Sinan Ondörtoglu der mittlerweile verdiente Ausgleich.

Last-Minute-Treffer

Amberg fand nach einer Auszeit zurück in die Partie und lieferte sich mit den Miners eine packende Schlussphase. Daniel Schroepfer brachte die Wild Lions mit seinem Treffer zum 5:4 erneut in Führung. Doch die Gäste bewiesen abermals Moral und glichen in Überzahl aus. Als sich bereits alles auf eine Verlängerung einzustellen schien, schlug Lukas Klughardt zu. Zwei Minuten vor der Schlusssirene erzielte der Rechtsaußen das 6:5. Peißenbergs Trainer Martin Schweiger haderte nach der Partie vor allem mit dem ersten Drittel: „Da bekommen wir immer zu leichte Gegentore. Insgesamt machten wir ein gutes Spiel, haben aber nichts Zählbares.“ Auf der Gegenseite war Christian Zessack die Erleichterung anzumerken: „Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite. Ich bin sehr zufrieden mit den drei Punkten, aber wir müssen weiter hart arbeiten.“

ERSC Amberg – Peißenberg Miners 6:5 (3:1,1:2,2:2)
Tore: 1:0 (7.) Baranovskis (Walkom, Bitomsky), 2:0 (13.) Broll (L.Krieger, Rolsing), 2:1 (18.) Parrish (Vogl, Malzatzki), 3:1 (20.) Walkom (Schroepfer, Schmitt), 4:1 (22.) Bitomsky (T.Schmidt), 4:2 (28.) Rieger (Birker, Ondörtoglu), 4:3 (33.) Malzatzki (Lautenbacher, Rieger/5-4), 4:4 (46.) Ondörtoglu (Vogl, Parrish), 5:4 (53.) Schroepfer (Walkom, Schmitt), 5:5 (57.) Maier (Vogl, Parrish/5-4), 6:5 (58.) Klughardt (Gulda, Bitomsky).
Strafen: Amberg 12, Peißenberg 10 Minuten. Zuschauer: 1.002

 
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