ERSC Amberg triumphiert beim Spitzenreiter | Amberg24

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Roberts Baranovskis (rechts) verwandelte den entscheidenden Penalty für den ERSC Amberg. (Bild: Hubert Ziegler)
Roberts Baranovskis (rechts) verwandelte den entscheidenden Penalty für den ERSC Amberg. (Bild: Hubert Ziegler)
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Roberts Baranovskis (rechts) verwandelte den entscheidenden Penalty für den ERSC Amberg. (Bild: Hubert Ziegler)

ERSC Amberg triumphiert beim Spitzenreiter

Der ERSC Amberg entschied beim Spitzenreiter EHC Klostersee ein nervenaufreibendes Spiel für sich. Nach dem Ausgleich in der Schlussminute rettet sich das Team ins Penaltyschießen und landete dort den Auswärtscoup.

Zwei Tage nach der unnötigen Heimpleite in der Eishockey-Bayernliga gegen Buchloe hat der ERSC Amberg für eine positive Überraschung gesorgt. Beim Spitzenreiter EHC Klostersee siegte die Truppe von Coach Christian Zessack am Sonntag nach dramatischem Verlauf im Shoot-out.

„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und zufrieden mit der Leistung der Mannschaft gegenüber dem Freitagsspiel“, kommentierte der ERSC-Coach in der Pressekonferenz. Die Partie lebte von der Spannung, wobei Zessack in den ersten beiden Dritteln leichte Vorteile bei seinem Team sah und im Schlussabschnitt eher bei den Gastgebern.

Auch die Torfolge passte zur Dramaturgie: Das 1:0 für Klostersee kurz vor Ende des ersten Drittels durch Dengl beantwortete Brendan Walkom nur 30 Sekunden später mit dem Ausgleich. Abwechslungsreich blieb auch das zweite Drittel, obwohl es torlos verlief, beide Torhüter – sowohl Lukas Steinhauer bei den Gastgebern als auch Timon Bätge bei den Lions – bewiesen ihre persönliche Klasse.

Im Schlussabschnitt suchten vor allem die Gastgeber die Entscheidung. Diese schien fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zugunsten der Grafinger mit dem 2:1 durch Patrick Quinlan gefallen zu sein. Schließlich setzte Zessack alles auf eine Karte, nahm Bätge vom Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers und tatsächlich gelang Denis Gulda 50 Sekunden vor der Schlusssirene der 2:2-Ausgleich, was Amberg in die Verlängerung rettete.

Hier startete der ERSC zunächst in Unterzahl, weil sich Jakub Bitomsky kurz zuvor noch eine Strafzeit eingehandelt hatte. Aber auch die Phase mit drei gegen vier Spieler überstanden die Wild Lions: „Kompliment an die Mannschaft hierfür“, lobte Zessack. Im abschließenden Penaltyschießen waren Baranovskis und Bätge die entscheidenden Akteure für die Amberger.

Tore: 1:0 (18.) Dengl (Gleixner, N.Quinlan), 1:1 (18.) Walkom, 2:1 (55.) P. Quinlan (Hummer), 2:2 (60.) Gulda (Baranovskis, T. Schmidt), 2:3 (65.) Baranovskis (PS) – Strafen: Klostersee 6 + 5 + 20 Min. (Baumhackl), Amberg 4 + 5 + 20 Min. (Schmitt) – Zuschauer: 530

 
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