Darstellungen von sexueller Gewalt an Kindern: Durchsuchungen in der Oberpfalz | Amberg24

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Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat mehrere Hausdurchsuchungen im Kampf gegen Kinderpornografie durchgeführt. Zahlreiche Beweismittel wurden sichergestellt. Diese werden nun ausgewertet. (Symbolbild: Arne Dedert/dpa)
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat mehrere Hausdurchsuchungen im Kampf gegen Kinderpornografie durchgeführt. Zahlreiche Beweismittel wurden sichergestellt. Diese werden nun ausgewertet. (Symbolbild: Arne Dedert/dpa)
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat mehrere Hausdurchsuchungen im Kampf gegen Kinderpornografie durchgeführt. Zahlreiche Beweismittel wurden sichergestellt. Diese werden nun ausgewertet. (Symbolbild: Arne Dedert/dpa)
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Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat mehrere Hausdurchsuchungen im Kampf gegen Kinderpornografie durchgeführt. Zahlreiche Beweismittel wurden sichergestellt. Diese werden nun ausgewertet. (Symbolbild: Arne Dedert/dpa)

Darstellungen von sexueller Gewalt an Kindern: Durchsuchungen in der Oberpfalz

Die Kripo Amberg hat mehrere Hausdurchsuchungen in Stadt und Landkreis Schwandorf sowie im Landkreis Amberg-Sulzbach im Kampf gegen Missbrauchsdarstellungen von Kindern durchgeführt. Die Beamten stellten zahlreiche Beweismittel sicher.

Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat am Mittwoch, 28. Januar, mehrere Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit Darstellungen sexueller Gewalt gegen Kinder durchgeführt. Laut Polizeibericht wurden insgesamt sechs Objekte in Stadt und Landkreis Schwandorf sowie im Landkreis Amberg-Sulzbach durchsucht. Die Ermittler vollzogen dabei elf Durchsuchungsbeschlüsse und erhielten Unterstützung vom Einsatzzug Amberg. Mehr als 30 Polizeikräfte waren im Einsatz.

Im Rahmen der Durchsuchungen stellte die Polizei über 40 Datenträger als Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden. Zudem wurden zwei verbotene Messer und Cannabispflanzen in nicht erlaubter Menge sichergestellt. Die Bekämpfung von Sexualdelikten, insbesondere von Missbrauchsdarstellungen, zählt zu den zentralen Schwerpunkten der Arbeit des Polizeipräsidiums Oberpfalz, wie es in seinem Bericht mitteilt.

Die Fallzahlen in diesem Bereich bewegen sich seit Jahren auf einem hohen Niveau, zuletzt mit einem deutlichen Anstieg von 49,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2024 wurden laut Polizeibericht 538 Fälle von Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung solcher Inhalte registriert, im Jahr 2023 waren es 360 Fälle. Die Aufklärungsquote lag 2024 bei 84,8 Prozent.

„Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für uns oberste Priorität. Hinter jeder Datei steht ein reales Opfer. Unsere Ermittler arbeiten mit großem Engagement daran, diese Taten aufzudecken und Täter zur Rechenschaft zu ziehen“, wird Dr. Tobias Mattes, Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Amberg, im Bericht zitiert.

 
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