Mit seinen Designs will er Performance mit Stil verbinden. Shahin Zenddyeh ist der Gründer von DNN Athletic, eine Marke für Sportswear, die 2025 entstand. Wir haben den Amberger gefragt, wie es ist, Gründer zu sein und was ihn motiviert.
Shahin Zenddyeh ist Amberger, 29 Jahre alt und Gründer von DNN Athletic, einer Marke für Sportswear. Jetzt stellt er seine Marke im Pop-up-Store des Amberger Stadtlabors aus. „Ich mache generell viel Sport, 2024 wollte ich das aber mal so richtig durchziehen“, sagt der Amberger. Fitnessstudio, Calisthenics, Laufen. Fast zeitgleich kam er auf die Idee, seine eigene Sportkleidung zu designen. „Wir haben eine Druckerei, familienbetrieben, da war ich ständig in Kontakt mit Samples, Schnitten, Kleidung zum Branden.“ Shahin dachte sich also: Wieso mache ich nicht etwas Eigenes daraus, wieso gestalte ich nicht selbst die Klamotten?
Er fing also an zu designen, dachte sich Motive aus, Slogans, einen Namen. Das war Anfang 2025.
Zuerst machte er das nur für sich, die Freunde fanden es cool, ließen sich Kleidung anfertigen. Dann waren es Freunde von Freunden. Und nun? „Ich war stolz, als ich das erste Mal eine Person sah, die ich zwar nicht kannte, aber die meine Kleidung trug”, erzählt Shahin. Die Nachfrage war also da. Im August 2025 startete er den Online-Shop.
DNN: Day and Night. Das beschreibt seine Motivation, jeden Tag (und Nacht) im „Sportmodus” zu sein. Es vielleicht zu einer Identität zu machen. Und damit blieb er nicht alleine. Im Februar 2026 startete er den Amberger Running Club. Er postete, dass eine offene Gruppe am Sonntag um 9.30 Uhr joggen geht. Jeder könne vorbeikommen. „Ich dachte es kommen 10 bis 15 Leute zusammen, doch es kamen beim ersten Mal schon 20 Leute. Dann waren es 30, vorletzte Woche waren wir schon 80. Vom Anfänger bis hin zum Profi.”
Sport ist ein großer Teil seines Lebens. Für Shahin ist neben der Performance auch der Style wichtig – er selbst trägt fast nur noch seine eigene Marke. Und er ist stolz darauf: „Ich finde das cool und andere scheinbar auch.“ So bereichernd das Gründer-Dasein ist, gibt es auch Herausforderungen. „Ich habe gelernt, ich kann es nicht allen recht machen, ob bei Schnitten, Designs oder anderen Entscheidungen.“ Am wichtigsten sei es, sich treu zu bleiben, das sei am authentischsten.
Sportliche Pläne für die Zukunft hat Shahin auch, doch er sagt: „Das ging jetzt alles sehr schnell. Ich will das, was in den letzten Monaten passiert ist, auch erstmal sacken lassen.”