Nach sechs Monaten Stillstand fahren Agilis-Züge wieder zwischen Nürnberg und Regensburg. Der Schienenersatzverkehr ist beendet, doch es gibt noch Einschränkungen.
Nach einer sechsmonatigen Pause verkehren seit Samstag, 1. August, wieder Agilis-Züge zwischen Nürnberg und Regensburg. Der Schienenersatzverkehr wurde eingestellt, jedoch gibt es noch betriebsbedingte Verspätungen auf der sanierten Strecke, wie das Unternehmen mitteilt. Ursprünglich war die Fertigstellung der Korridorsanierung für den 10. Juli geplant, wurde jedoch von der DB InfraGO AG verschoben.
Aagilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel dankt den Fahrgästen für ihr Verständnis während der Bauzeit und der ungeplanten Verlängerung. „Ich freue mich, dass unsere Züge endlich wieder bis Nürnberg unterwegs sind. Für die Geduld unserer Fahrgäste während der verlängerten Bauphase danke ich ausdrücklich“, so Knöbel. Der Schienenersatzverkehr verlief abgesehen von anfänglichen Störungen reibungslos. agilis blickt nun zuversichtlich in die Zukunft und freut sich auf den Abschluss der zweiten Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Plattling.
Der RE 50 und der RE 22 verkehren stündlich von Nürnberg nach Regensburg und zum Flughafen München. Die RB 51 bedient etwa alle 45 Minuten die Haltestellen zwischen Neumarkt und Regensburg. Fahrkarten sind wieder an den Automaten erhältlich. Die Strecke zwischen Obertraubling und Plattling bleibt bis mindestens 12. Dezember 2026 gesperrt.
Zum Start gibt es noch mehrere baubedingte Langsamfahrstellen auf der neu sanierten Strecke, die zu Verspätungen führen können. Reisende müssen mit Beeinträchtigungen durch Restarbeiten an den Bahnhöfen rechnen.