Kurz nach Mittag wurden am Samstag, 28. Oktober, die Bergwachten Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Lauf-Hersbruck zusammen mit dem Rettungsdienst, den First Respondern Vorra und der Feuerwehr Hirschbach alarmiert. Im dritten Teil des Höhenglückssteiges war, wie es in einer Pressemitteilung der Bergwacht heißt, „eine Klettersteiggeherin aus Fürth aufgrund der rutschigen Felswand blockiert”. An der überhängenden Kletterstelle kam sie aus eigener Kraft nicht mehr weiter. Während ein Bergretter in die Wand stieg, um die Frau zu sichern und zu betreuen, bauten andere oberhalb ein Rettungssystem aus mehreren Seilen auf. Damit wurden die Betroffene und ihre Begleitung bis zum Wanderweg am Wandfuß abgelassen, wo eine Bergwacht-Notärztin wartete, um sie zu untersuchen.
Nachdem die Bergretter und die Fahrzeuge wieder einsatzklar in Hirschbach angekommen waren, ging ein neuer Notruf für die Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg ein. Am Erzberg in Amberg war ein Mountainbiker gestürzt. Ein weiteres in Amberg stationiertes Fahrzeug der Bergwacht rückte zusätzlich aus. „Vor Ort wurde der Patient durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend durch die Feuerwehr Amberg aus dem unwegsamen Gelände gerettet”, schreibt die Bergwacht. Ihre Presse-Info schließt mit der Erklärung: „Für den Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg ist 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, ein Einsatzleiter für Berg- und Höhlenrettung der Bergwacht im Dienst. Dieser koordiniert im Einsatz die medizinische Versorgung und die Rettung des Patienten aus unwegsamem Gelände.”