Nach Verlusten: Auerbacher Tastaturhersteller Cherry mit leicht verbesserten Zahlen | Amberg24

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Die Cherry SE hat für 2025 einen Umsatzrückgang von 15 Prozent vermeldet. Nun könnten sich die operativen Zahlen aber stabilisieren. (Archivbild: dpa)
Die Cherry SE hat für 2025 einen Umsatzrückgang von 15 Prozent vermeldet. Nun könnten sich die operativen Zahlen aber stabilisieren. (Archivbild: dpa)
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Die Cherry SE hat für 2025 einen Umsatzrückgang von 15 Prozent vermeldet. Nun könnten sich die operativen Zahlen aber stabilisieren. (Archivbild: dpa)

Nach Verlusten: Auerbacher Tastaturhersteller Cherry mit leicht verbesserten Zahlen

Die Cherry SE kämpft mit dem Rückgang des Umsatzes und Verlusten. Trotz dieser roten Zahlen zeigt ein neuer Bericht aber auch: Im letzten Quartal 2025 konnte sich das Unternehmen operativ verbessern.

Deutlicher Umsatzrückgang und operativer Verlust im vergangenen Jahr, die Einstellung der Produktion in Auerbach und die Verlagerung der Fertigung nach China: Von Cherry hat man in den vergangenen Monaten kaum positive Nachrichten gelesen.

Nun hat die Cherry SE weitere vorläufige Kennzahlen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und will damit verdeutlichen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Stabilisierung des Unternehmens Wirkung zeigen – auch, wenn sich am negativen operativen Jahresergebnis 2025 nichts ändert: Mit 94,3 Millionen Euro Umsatz waren die Ergebnisse von Cherry im vergangenen Jahr unter der eigenen Prognose geblieben und 15 Prozent schlechter als noch im Vorjahr. Auch das bereinigte vorläufige operative Ergebnis für 2025 liegt mit -9,8 Mio. Euro (im Vorjahr: -7,0 Mio. Euro) unter der Prognose.

In den neuen Zahlen von Cherry heißt es nun aber auch: Gleichzeitig konnte das Unternehmen seine Kosten deutlich senken und Lagerbestände abbauen. Außerdem verlief das Schlussquartal des vergangenen Jahres operativ stabiler als der Vorjahreszeitraum. In einer Mitteilung ist dazu die Rede von „strenger Kostendisziplin“: So konnten beispielsweise die bereinigten Betriebskosten im Geschäftsjahr 2025 um etwas mehr als 10 Millionen Euro von 65,4 Millionen Euro im Jahr 2024 auf nunmehr 55,1 Millionen Euro gedrückt werden – und auch von anderen Finanzkennzahlen lasse sich auf „operative Kapitaldisziplin“ schließen, heißt es von Cherry weiter.

Das Ergebnis sei im vergangenen Jahr auch durch die Kosten der Verlagerung der Produktion von Auerbach nach China und der Umwandlung des Oberpfälzer Standorts in ein Logistikzentrum belastet gewesen. Langfristig schaffe genau dies aber eine „deutlich schlankere Kostenstruktur“.

Cherry, gegründet im Jahr 1953, ist ein Hersteller von Computer-Eingabegeräten wie mechanischen Tastaturen, Mäusen, Mikrofonen und Headsets sowie Hardware- und Software-Lösungen im Bereich Digital Healthcare. Cherry steuert sein operatives Geschäft vom Hauptsitz in Auerbach aus. Neben dem Standort in der Oberpfalz ist das Unternehmen mit Entwicklungs-, Service-, Logistik- und Produktionsbereichen in China (Zhuhai) und Österreich (Wien) vertreten. Hinzu kommen Vertriebsbüros in Deutschland, Frankreich, Schweden, den USA, China und Taiwan.

 
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