Kultderby in Schwandorf: Büchelkühn und Tream feiern den Sieg | Amberg24

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vor 3 Stunden
Tream feiert mit dem Pokal in der Hand. (Bild: Lukas Büchold)
Tream feiert mit dem Pokal in der Hand. (Bild: Lukas Büchold)
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Tream feiert mit dem Pokal in der Hand. (Bild: Lukas Büchold)

Kultderby in Schwandorf: Büchelkühn und Tream feiern den Sieg

Das Kultderby gegen Inter Heckerfeld lockt trotz weniger Fans als im Vorjahr 500 Zuschauer an. Büchelkühn und Schlagerapper Tream siegen nach Elfmeterschießen. Die Aufmerksamkeit richtet sich danach auf den freundlichen Musiker.

Auch ohne Werbung von Rapper Tream lockte das Kultderby zwischen Inter Heckerfeld und Büchelkühn am Samstag rund 500 Zuschauer zum Sportgelände des SV Schwandorf-Ettmannsdorf. Im Vorjahr hatten noch über 1000 Fans das Spiel besucht, nachdem Tream auf seinen Social-Media-Kanälen dafür geworben hatte. Trotzdem war die Kulisse gut, und die Leute hatten Lust auf ein gutes Fußballspiel.

Schon vor dem Anpfiff war klar: Tream spielt nicht nur Musik, sondern auch Fußball. Die Büchelkühner liefen mit neuen Trikots auf, gesponsert von Treams Weißbier. Der Schlagerrapper selbst stand ebenfalls auf dem Platz. Wegen der erlaubten Rückwechsel spielte er zwar nur phasenweise, zeigte aber vollen Einsatz für sein Team.

Sportlich erwischte Heckerfeld den besseren Start. Enis Yalcin brachte sein Team früh mit 1:0 in Führung. Büchelkühn antwortete jedoch mit einer Grabinger-Kombination: Kapitän Jürgen Grabinger legte quer, Jan Grabinger traf zum 1:1-Ausgleich. Danach fielen keine weiteren Tore mehr.

Im Elfmeterschießen behielten die Büchelkühner die Nerven. Während die ersten beiden Heckerfelder Schützen vergaben, verwandelte Büchelkühn alle Versuche sicher und sicherte sich den Derbysieg. Nach dem zweiten Erfolg seit 2024 steht es nun 5:2 in der Gesamtbilanz für Heckerfeld.

Nach dem Schlusspfiff verlagerte sich das Interesse vieler Fans auf Tream. Rund um den Musiker bildete sich schnell eine Menschentraube. Trotzdem nahm er sich Zeit für seine Anhänger – egal ob für Fotos, Autogramme oder beides.

Auch auf den Rängen war einiges geboten. Die „Heckerfeld-Ultras“ sorgten mit Banner, Trommeln, Megafon und eigenen Fangesängen für Stimmung. Trotzdem waren die Büchelkühner Fans in der Überzahl. Besonders auffällig: Viele Zuschauer trugen Trikots mit der Nummer 3 – der Rückennummer von Tream. Nach dem Spiel wurden einige dieser Trikots auch noch signiert. Timo Grabinger, alias Tream, nahm sich für jeden seiner Fans Zeit und verschob die Siegesfeierlichkeiten auf später, um allen ein Autogramm, ein Bild oder beides zu geben.

 
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