Jugendwort 2026: Das bedeuten die Favoriten | Amberg24

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Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. (Archivbild: Marcus Brandt/dpa)
Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. (Archivbild: Marcus Brandt/dpa)
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Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. (Archivbild: Marcus Brandt/dpa)

Jugendwort 2026: Das bedeuten die Favoriten

Jugendliche wählen Jahr für Jahr ihr Lieblingswort. Und nicht selten staunen vor allem Ältere, wenn sie vom Gewinner hören. Was die Top 3 in diesem Jahr bedeuten und wie sie im Alltag genutzt werden.

Vielleicht geht der eine oder andere jetzt „Crashout“, weil sein Favorit nicht „Peak“ sein wird. Das ist aber noch lange kein Grund für „Ragebait“. Kommen Sie noch mit? Jugendliche schon. Denn die drei Worte aus dem Englischen haben es unter die Top 3 bei der Wahl zum Jugendwort 2026 geschafft. 

Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. Bis zum 28. September kann nun über die Top 3 des Jugendworts des Jahres abgestimmt werden. Der Sieger wird am 10. Oktober während der Frankfurter Buchmesse vom Verlag Pons Langenscheidt verkündet. Schon sicher ist: Ein eigentlich besonders populärer Begriff hat es nicht in die Endrunde geschafft. 

Was die Wörter in den Top 3 bedeuten: 

„Crashout“

Verliert man komplett die Fassung, rastet aus oder reagiert extrem emotional, dann erlebt man einen „Crashout“. Das Wort kann laut Langenscheidt-Verlag sowohl ernsthaft als auch ironisch verwendet werden. Beispiel: „Wenn mein Akku gleich ausgeht, gehe ich Crashout.“

„Peak“

Bedeutet im Englischen „Gipfel“ und wird auch in der Jugendsprache so verwendet. Ist etwas „peak“, dann ist es das Beste vom Besten oder der absolute Höhepunkt. Beispiel: „Das Konzert war echt Peak.“

„Ragebait“

Wer Clickbait kennt, der kann sich auch Ragebait gut erklären. Gemeint sind Inhalte in sozialen Medien, die absichtlich triggern sollen. Etwa mit provokanten Thesen, Falschbehauptungen oder wilden Meinungen soll versucht werden, Wut auszulösen. Das wird bekanntlich vom Algorithmus belohnt und bringt Kommentare, Likes und Reichweite. 

Wer es nicht aufs Treppchen geschafft hat:

„67“

Eine Zahl, ein Ausdruck, ein Rätsel. Denn was die Zahlenfolge - gesprochen „six seven“ - genau bedeutet, können nicht einmal die Jugendlichen selbst erklären. Sie wird häufig als Insider verwendet und passt eigentlich bei jeder Gelegenheit - inklusive der abwägenden Handbewegung. Entstanden ist der Hype in den USA durch TikTok, Basketball-Memes und den Song „Doot Doot (67)“ des Rappers Skrilla. Ein Phänomen, klar, aber für die Endrunde zum Jugendwort hat's dann doch nicht gereicht. 

Und wer amtierender Titelträger ist:

Im vergangenen Jahr wurde „Das crazy“ zum Sieger gekürt. Nicht bekannt? „Das crazy“ bezeichnete die Jury damals als „Allzweckwaffe der Sprachlosigkeit“ und als eine Alternative zu einem „Okay“. Eingesetzt wird es vor allem, wenn keine passendere Antwort einfällt, die Lust an einer ausführlicheren Antwort fehlt oder man einfach nur höflich bleiben will.

© dpa-infocom, dpa:260828-930-594258/1

 
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