ERSC Amberg vermeldet acht Abgänge | Amberg24

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Abschied nach fünf Jahren: Marco Pronath hat beim ERSC Amberg keine Zukunft mehr. (Bild: Hubert Ziegler)
Abschied nach fünf Jahren: Marco Pronath hat beim ERSC Amberg keine Zukunft mehr. (Bild: Hubert Ziegler)
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Abschied nach fünf Jahren: Marco Pronath hat beim ERSC Amberg keine Zukunft mehr. (Bild: Hubert Ziegler)

ERSC Amberg vermeldet acht Abgänge

Nach einigen Vertragsverlängerungen verkündete der Eishockey-Bayernligist ERSC Amberg am Samstagabend die ersten Abgänge. Darunter sind unter anderem ein Leistungsträger, zwei Torhüter und zwei Kurzzeit-Hilfen und ein Mann für alle Fälle.

Coach Christian Zessack und Sportlicher Leiter Chris Spanger arbeiten schon seit einiger Zeit am Bayernliga-Kader des ERSC Amberg für die kommende Saison. Neben den Vertragsverlängerungen von Lukas Salinger, Brandon Walkom und David Kubik meldet der Sportliche Leiter nun auch einige Abgänge. Allen voran Angreifer Marco Pronath, der 2021 zum ERSC stieß und in 158 Pflichtspielen 183 Punkte erzielte. In der abgelaufenen Saison waren es noch 21 Punkte in 29 Begegnungen für den 32-Jährigen: „Wir haben es uns nicht einfach gemacht und schweren Herzens entschieden, den Vertrag von Marco nicht zu verlängern. Wir bedanken uns für seinen Einsatz und wünschen ihm privat das Allerbeste“, erklärte Chris Spanger in einer Vereinsmitteilung am Samstagabend.

Weniger überraschend ist der Abgang von Martin Heinisch und David Michel. Hier sei von Anfang an klar gewesen, dass beide nur für die Abstiegsrunde verpflichtet wurden. Mit zusammen zehn Scorerpunkten haben sie die Erwartungen voll erfüllt und entscheidend zum Klassenerhalt beigetragen, „dafür nochmals besten Dank an Martin und David“, sagte Spanger.

Auch auf den Torhüterpositionen wird es Veränderungen geben: „Lucas DiBerardo zieht aus privaten Gründen wieder weg aus Bayern und kann leider nicht mehr für uns auflaufen“, gab Spanger bekannt. Der 31-jährige Torwart war in den letzten beiden Jahren in 56 Partien dabei, hatte jedoch oft Pech mit Verletzungen. Eigengewächs Florian Hüttner hat sich entschieden, nicht weiter im Bayernligakader zu stehen. In seinem letzten Spiel wurde er noch zum „Man of the Match“ gekürt.

Auch bei Verteidiger Benjamin Frank stehen die Zeichen auf Abschied: „Benji sprang erneut ein, als unser Lazarett immer größer wurde. Aufgrund seiner Arbeitssituation scheint eine weitere Saison nicht mehr möglich“, befürchtete Chris Spanger und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Wir lassen mal offen, was im Dezember passiert.“ Frank war ein starker Rückhalt und glänzte oft mit spektakulären Checks. Der 39-Jährige kam in 27 Begegnungen auf elf Punkte (58 Strafminuten).

Keine neuen Vertragsangebote erhielten Kilian Mühlpointner und Jurij Gauerhof. Mühlpointner musste wegen einer schweren Verletzung längere Zeit pausieren. „Wir wünschen allen Akteuren für die Zukunft viel Glück, sportlich wie privat“, sagte Spanger. Der Sportliche Leiter verwies darauf, dass aktuell weitere Gespräche laufen.

 
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