Eine Abschleppstange knickt bei einer erzwungenen Vollbremsung ab: So kommt es zu einem Auffahrunfall in Haunritz. Die Polizei ermittelt jetzt nach der mutmaßliche Verursacherin, die ohne anzuhalten die Unfallstelle verlassen haben soll.
Einen Auffahrunfall während eines Abschleppvorgangs nahm die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg am Mittwochabend, 28. August, im Weigendorfer Ortsteil Haunritz (Landkreis Amberg-Sulzbach) zu Protokoll. Gegen 18.05 Uhr war dort ein 41-Jähriger mit einem Fiat Ducato auf der Hauptstraße unterwegs. An sein Fahrzeug hatte er über eine Abschleppstange einen Peugeot Boxer angehängt. Diesem Gespann kam ein VW Tiguan entgegen, den eine Frau steuerte. Parkende Fahrzeuge auf ihrer Seite sorgten für eine Engstelle, vor der sie hätte warten müssen. Den Angaben des 41-Jährigen nach fuhr die VW-Lenkerin jedoch für ihn unerwartet an den parkenden Fahrzeugen vorbei. Es habe eine Frontalkollision gedroht, so dass er sich zu einer abrupten Zwangsbremsung veranlasst sah, sagte der Mann aus. Bei diesem Manöver knickte die Abschleppstange ein, und der Peugeot Boxer, in dem ein 29-Jähriger am Steuer saß, lief auf den vorderen Wagen auf. Die Frau im VW Tiguan soll anschließend langsam an den beiden Unfallautos vorbeigefahren sein und ohne anzuhalten verschwunden sein. Das Kennzeichen ihres Wagens konnten die anderen Unfallbeteiligten ablesen. Deshalb ist die Polizei sehr zuversichtlich, dass die weiteren Ermittlungen „zu ihrer Person führen werden”. Der Abschleppvorgang konnte nach der Unfallaufnahme fortgesetzt werden. An den beteiligten Fahrzeugen steht nach Polizeiangaben ein Schaden von 4000 Euro zu Buche.