Nach über zwei Jahren wurden die Täter des Grabschändungsfalls auf dem Amberger Katharinenfriedhof nun verurteilt. Die beiden Männer, Schwiegervater und Schwiegersohn, erhalten eine Haftstrafe von über vier Jahren.
Über zwei Jahre nach dem schockierenden Diebstahl auf dem Katharinenfriedhof in Amberg stehen nun die Verantwortlichen vor Gericht. Zwei Männer wurden wegen der Grabschändungen zu Haftstrafen verurteilt.
Im August 2021 wurden auf dem Katharinenfriedhof mehr als 190 Gräber geplündert. Grabsteine, Schmuck und Laternen im Wert von über 70.000 Euro verschwanden – ein herber Schlag für die Hinterbliebenen. Jüngst mussten sich zwei Angeklagte aus Osteuropa vor dem Landgericht Amberg für diese Taten verantworten, ebenso wie für einen versuchten Diebstahl auf einem Friedhof in Wiesau.
Unter den gestohlenen Gegenständen befanden sich auch Grablaternen von Soldatengräbern, deren Verlust besonders schmerzte. Dank der Zusammenarbeit lokaler Behörden und Organisationen wurden diese ersetzt. Doch der emotionale Schaden bleibt immens. Nun erwartet die Täter eine mehrjährige Haftstrafe – voraussichtlich jedoch nicht in Deutschland.