Im Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium in Bayreuth wurden instabile Chemikalien entdeckt. Eine kontrollierte Sprengung ist geplant, um die Gefahr zu bannen.
Am Dienstagvormittag hat ein Mitarbeiter des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums in Bayreuth verdächtige Substanzen in einem Chemieschaukasten entdeckt, teilt die Polizei mit. Spezialkräfte der Technischen Sondergruppe bereiten derzeit die kontrollierte Sprengung mehrerer Gefäße auf einer Freifläche vor. Ein Sicherheitsbeauftragter der Schule hatte die Chemikalien entdeckt und die Polizei verständigt. Nach Einschätzung der Spezialkräfte sind die Substanzen altersbedingt instabil geworden. Ein gefahrloser Abtransport sei nicht möglich, weshalb eine kontrollierte Detonation auf einer gesicherten Freifläche geplant ist.
Im Bereich der Königsallee und der Friedrich-Ebert-Straße kann es kurzzeitig zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, teilt die Polizei weiter mit. Anwohner um den Volksfestplatz werden derzeit durch Polizeikräfte informiert und gebeten, Fenster geschlossen zu halten. Sonst sind keine weiteren Maßnahmen notwendig. Nach den erfolgten Sprengungen oder bei Lageänderungen wird nachberichtet.