Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Tatverdächtiger soll Haftrichter vorgeführt werden | Amberg24

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Laut Polizei soll der mutmaßlich männliche Täter mit einem Messer bewaffnet sein. (Bild: Moller-Schuh/Vifogra MEDIA/dpa)
Laut Polizei soll der mutmaßlich männliche Täter mit einem Messer bewaffnet sein. (Bild: Moller-Schuh/Vifogra MEDIA/dpa)
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Laut Polizei soll der mutmaßlich männliche Täter mit einem Messer bewaffnet sein. (Bild: Moller-Schuh/Vifogra MEDIA/dpa)

Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Tatverdächtiger soll Haftrichter vorgeführt werden

Nach dem tödlichen Messerangriff in einer Bankfiliale in Regensburg haben Spezialkräfte der Polizei einen 20-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Die Sperrmaßnahmen wurden inzwischen aufgehoben, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Nach dem tödlichen Messerangriff in einer Bankfiliale im Regensburger Rennweg haben Spezialkräfte der Polizei einen 20-jährigen deutschen Tatverdächtigen festgenommen. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Regensburg unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt.

Am Donnerstag gegen 14.50 Uhr kam es in einer Bankfiliale im Rennweg zu einer Gewalttat, die einen umfangreichen Polizeieinsatz auslöste. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen verletzte der 20-jährige Tatverdächtige einen Mann mit einem Messer schwer. Das Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert, wo es trotz medizinischer Behandlung starb.

Da sich der Tatverdächtige nach der Tat weiterhin im Gebäude befand, sperrte die Polizei den Bereich um die Bankfiliale weiträumig ab. Während des Großeinsatzes befanden sich noch zwei weitere Personen im Gebäude. Sie konnten von Spezialkräften unverletzt aus der Bank gebracht werden.

Anschließend nahmen Spezialkräfte den 20-jährigen Deutschen im Gebäude widerstandslos fest. Der Tatverdächtige blieb bei dem Zugriff unverletzt. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte. Die Ermittler gehen weiterhin von einem Einzeltäter aus.

Der 20-Jährige soll am Freitag, 24. Juli 2026, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Absuche des Gebäudes ist inzwischen abgeschlossen, die Sperrmaßnahmen rund um den Tatort wurden aufgehoben. Die Kriminalpolizei Regensburg führt weiterhin umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Ermittelt wird wegen eines vollendeten Tötungsdelikts sowie des Verdachts eines Raubüberfalls. Die Ermittlungen dauern an.

© dpa-infocom, dpa:260723-930-427876/2

 
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