St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg warnt vor Schockanrufen | Amberg24

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Vor sogenannten Schockanrufen warnt das St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg. (Symbolbild: Roland Weihrauch/dpa)
Vor sogenannten Schockanrufen warnt das St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg. (Symbolbild: Roland Weihrauch/dpa)
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Vor sogenannten Schockanrufen warnt das St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg. (Symbolbild: Roland Weihrauch/dpa)

St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg warnt vor Schockanrufen

Vor sogenannten Schockanrufen warnt das St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg. Bei dieser Betrugsmasche geben sich Kriminelle als Klinikmitarbeiter aus und fordern Geld.

Das St.-Anna-Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg warnt in einer Mitteilung vor sogenannten Schockanrufen. Dabei behaupten Anrufer, ein naher Angehöriger sei nach einem schweren Unfall oder aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen worden. Wie es heißt, setzen die Betrüger die Angerufenen im weiteren Gespräch gezielt unter emotionalen Druck und fordern hohe Geldsummen. Angeblich sei die sofortige Zahlung notwendig, um eine dringend benötigte Behandlung, eine Operation oder die weitere medizinische Versorgung des Familienmitglieds sicherzustellen.

„Diese Anrufe sind perfide und zielen darauf ab, Menschen in einer emotionalen Ausnahmesituation zu schnellen Entscheidungen zu bewegen“, erklärt Vorstand Roland Ganzmann. „Krankenhäuser fordern niemals telefonisch Geldzahlungen von Angehörigen, um medizinische Behandlungen durchzuführen oder fortzusetzen.“

Das St.-Anna-Krankenhaus weist ausdrücklich auf folgende Punkte hin:

  • Krankenhäuser verlangen keine Barzahlungen am Telefon.
  • Medizinische Notfallbehandlungen werden nicht von einer vorherigen Zahlung abhängig gemacht.
  • Krankenhausbeschäftigte holen kein Bargeld, keinen Schmuck und keine Wertsachen bei Angehörigen ab.
  • Persönliche oder finanzielle Daten sollten niemals an unbekannte Anrufer weitergegeben werden.

Wer einen entsprechenden Anruf erhält, sollte das Gespräch umgehend beenden und sich nicht auf Diskussionen mit dem Anrufer einlassen. Weiter rät das St.-Anna-Krankenhaus dazu, die angeblich betroffene Person direkt zu kontaktieren und den Vorfall bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden.

„Betrüger setzen ihre Opfer ganz bewusst unter emotionalen und zeitlichen Druck, sodass diese oft nicht mehr imstande sind, rationale Entscheidungen zu treffen“, heißt es weiter in der Mitteilung. Potenzielle Opfer seien daher in jeder Alters- und Gesellschaftsschicht zu finden. Unter Verwendung von künstlicher Intelligenz sei es möglich, Betrugsmaschen noch glaubhafter zu gestalten.

„Wer unsicher ist, ob ein Anruf tatsächlich von unserem Haus stammt, sollte sofort auflegen, die offizielle Telefonnummer des Krankenhauses wählen und sich direkt mit der entsprechenden Station oder der zentralen Auskunft verbinden lassen“, so die abschließende Empfehlung aus dem St.-Anna-Krankenhaus.

 
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