Showdown am Schanzl: ERSC-U17 spielt um Bayerns Landesliga-Titel | Amberg24

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vor 2 Stunden
Die U17 des ERSC Amberg mit Trainer Daniel Trometer spielt um den Landesliga-Titel (Bild: Martin Menzel)
Die U17 des ERSC Amberg mit Trainer Daniel Trometer spielt um den Landesliga-Titel (Bild: Martin Menzel)
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Die U17 des ERSC Amberg mit Trainer Daniel Trometer spielt um den Landesliga-Titel (Bild: Martin Menzel)

Showdown am Schanzl: ERSC-U17 spielt um Bayerns Landesliga-Titel

Beim „Finale dahoam“ will die U17 des ERSC Amberg die Saison krönen. In der heimischen Eishalle kämpfen am Samstag die drei Gruppensieger der Landesligen um die Meisterschaft. Im Interview sprechen Trainer und Kapitän über die Saison.

Beim ERSC Amberg ist man bereit für das „Finale dahoam“: Nach einer Saison mit zahlreichen Kantersiegen und Toren im Überfluss kann die U17 des ERSC Amberg am Samstag ihre starke Spielzeit veredeln. In der heimischen Eishalle am Schanzl spielen ab 9 Uhr die drei Gruppensieger der bayerischen Eishockey-Landesligen den Titel aus. Ganz so leicht, wie es die Tabelle vermuten lässt, war es für die Truppe von Trainer Daniele Trometer dann allerdings doch nicht.

„Im Endeffekt haben wir das mit Schweinfurt ausgemacht. Schweinfurt war der Gegner auf Augenhöhe. Die Jungs haben immer gesagt, sie sehen Schweinfurt ein Stück besser als uns. Da war ich immer anderer Meinung”, erklärt der Coach. Trometer behielt recht: Drei von vier Spielen gegen den ERV Schweinfurt entschieden die Young Lions für sich. Die einzige Saisonniederlage gab's zwar dann dennoch gegen die Unterfranken, auf die Tabelle hatte die 1:4-Pleite allerdings keinen Einfluss. Auch der Nachwuchs aus Pfaffenhofen und Moosburg hätte durchaus ein Stolperstein sein können, das Team meisterte aber auch diese engen Spiele. „Bis fünf Spiele vor Schluss war immer diese Theorie im Raum gestanden, dass man noch auf Platz zwei rutschen kann und dann bist du raus. Dann bringt die ganze Saison nichts”, erzählt Trometer.

Souverän Tabellenführer

Entgegen aller Theorien machten seine Jungs das Ding aber vorzeitig klar. Die Endrunde am Samstag ist für viele Jungs nicht die erste. „Wir sind bereits letztes Jahr unerwartet in die Endrunde eingezogen. Da haben wir überraschend gegen Schweinfurt gewonnen”, erklärt Kapitän Johannes Lichtenauer. Der Nachwuchsspieler setzt deshalb besonders auf den Teamgeist: „Das hat uns so zusammengeschweißt und ich glaube, das macht unsere Mannschaft ziemlich besonders, dass wir durch dick und dünn gegangen sind.”

Die Gegner am Wochenende sind die EHF Passau Black Hawks, EKU Mannheim sowie die EV Lindau Islanders. Der Kapitän geht optimistisch an die Sache ran. „Favorisieren würde ich natürlich uns. Ich hoffe, dass wir das gewinnen hier in Amberg. Ich sehe als starken Favoriten natürlich Lindau , die letztes Jahr erst aus der Bayernliga abgestiegen sind”, erklärt Lichtenauer. Aber auch die anderen Team dürfe man nicht unterschätzen. Sollten die Young Lions Meister werden, würden sie einen möglichen Bayernliga-Aufstieg ablehnen. Personell wird es nächstes Jahr nicht einfach: Ein Großteil der Truppe wechselt altersbedingt in die U20. Den Titel wollen die Jungs dennoch holen und die Fans der Herren-Mannschaft des ERSC Amberg werden den Jungs am Samstag ordentlich einheizen. Trainer Trometer hofft, dass seine Jungs nicht allzu nervös sein werden, wenn sie vor großer Kulisse spielen.

 
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