Das Wetter bleibt auch für Bahnkunden nicht folgenlos. Am Dienstagmorgen müssen vor allem Pendler nach Nürnberg viel Geduld beweisen.
Nach den starken Schneefällen vom Montag hat die Bahn in Nordostbayern auch am Dienstag noch mit den Folgen zu kämpfen: Auf verschiedenen Strecken meldete der Konzern Ausfälle und Behinderungen. Die Strecke von der Oberpfalz in Richtung Nürnberg war am Dienstagmorgen ab Hersbruck komplett gesperrt. Züge von und nach Nürnberg starteten beziehungsweise endeten also etwa 40 Kilometer vor ihrem eigentlichen Ziel. Teilweise ist bereits in Hartmannshof Schluss.
Grund für die Streckensperrung war demnach das Winterwetter: „witterungsbedingte Beeinträchtigungen“ und Bäume, die wegen der hohen Schneelast zu weit in den Gleisbereich ragten. Auf mehreren Streckenabschnitten sei deshalb „bis auf Weiteres“ keine Zugfahrt möglich.
Und auch Ersatzverkehr durch Busse wird es nur sehr eingeschränkt geben. Laut Bahn seien zwar Busse von Nürnberg in Richtung Bayreuth eingerichtet. In Richtung Oberpfalz gebe es dagegen keinen Ersatz. Auch in Richtung Regensburg fielen am Dienstagmorgen noch Züge aus, auch hier versprach die Bahn nur teilweise Ersatz durch Busse.
Bereits am Montag stellten Wetter und Bahn in Verbindung die Kunden auf harte Proben. Wegen des Wetters, blockierter Weichen und unpassierbarer Schienen fielen eine Reihe Züge aus oder kamen teils deutlich zu spät.