Rühl bremst Gebenbacher Euphorie: „Für eine Standortbestimmung ist es noch zu früh“ | Amberg24

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Zurück nach Rotsperre: Jonas Schwindl (rechts) steht der DJK Gebenbach nach seiner Sperre am Freitag gegen Bamberg wieder zur Verfügung.  (Bild: Hubert Ziegler)
Zurück nach Rotsperre: Jonas Schwindl (rechts) steht der DJK Gebenbach nach seiner Sperre am Freitag gegen Bamberg wieder zur Verfügung. (Bild: Hubert Ziegler)
Zurück nach Rotsperre: Jonas Schwindl (rechts) steht der DJK Gebenbach nach seiner Sperre am Freitag gegen Bamberg wieder zur Verfügung. (Bild: Hubert Ziegler)
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Zurück nach Rotsperre: Jonas Schwindl (rechts) steht der DJK Gebenbach nach seiner Sperre am Freitag gegen Bamberg wieder zur Verfügung. (Bild: Hubert Ziegler)

Rühl bremst Gebenbacher Euphorie: „Für eine Standortbestimmung ist es noch zu früh“

Trotz des perfekten Saisonstarts bleibt DJK-Trainer Dominic Rühl auf dem Boden. Vor dem Heimspiel gegen den FC Eintracht Bamberg zählt für ihn vor allem eines: den positiven Schwung mitnehmen und sich weiter verbessern.

Drei Spiele, drei Siege – die Bilanz der DJK Gebenbach ist bisher makellos. Genauso gut unterwegs in der Bayernliga ist nur der ASV Cham, der ebenfalls neun Zähler und das gleiche Torverhältnis (6:1) hat. Einen Tag vor Mariä Himmelfahrt treffen die geteilten Spitzenreiter aufeinander, davor wartet auf die DJK Gebenbach an diesem Freitag um 19 Uhr noch das Duell gegen den derzeitigen Tabellendritten FC Eintracht Bamberg. „Für eine Standortbestimmung ist es mir noch zu früh, da ist die Tabelle auch noch nicht aussagekräftig genug“, schaut DJK-Trainer Dominic Rühl auf die Partie gegen die Oberfranken: „Für uns spricht, dass wir ein Heimspiel haben. Wir wollen den positiven Schwung mitnehmen, gleichzeitig wollen und können wir aber vieles besser machen. Und die Jungs sind bereit, das so auch mitzugehen. Jetzt zählt aber erst einmal dieser Freitag.“

Dass das kein Selbstläufer wird, weiß man – trotz des bisherigen Saisonstarts – natürlich auch in Gebenbach. Eintracht Bamberg ist mit zwei Siegen gegen Weiden (4:1) und Fortuna Regensburg (1:0) gestartet, beim torlosen Remis zuletzt gegen Stadeln hätte man sich aber sicher mehr ausgerechnet in der Domstadt. Dort hat sich vor der Saison einiges getan, unter anderem gibt es einen neuen Chef an der Seitenlinie, nämlich Patrick Sulewski, der mit 28 Jahren wohl zu den jüngsten Trainer auf dieser Ligaebene gehört. Nach mehreren Jahren in verschiedenen Nachwuchsleistungszentren oder zuletzt im Deutschen Fußballinternat in Bad Aibling ist Bamberg seine erste Station im Herren Bereich und das Duell gegen die DJK Gebenbach wohl sein erster richtiger Gradmesser auf diesem Niveau. Und er dirigiert ein Team, das vieles zusammenbringt: „Da sind einige Jungs dabei, die Meister in der Bayernliga geworden sind und Regionalliga-Erfahrung haben, aber auch viele junge Leute. Das ist eine spannende Mischung“, umschreibt Dominic Rühl die Gäste am Freitag, die im Vorjahr – allerdings noch unter zwei anderen Trainern, nämlich Jan Gernlein und Michael Hutzler, die drittbeste Defensive der Liga gestellt haben.

„Wir müssen da unsere Räume finden. Natürlich schauen wir, was angeboten wird, aber wir legen den Fokus vor allem mal auf uns“, so der DJK-Coach, der seinen Teil dazu beitragen wird, dass sich sein Team nicht auf dem ausruht, was bisher erreicht wurde, sondern immer weitermachen wird. Im besten Fall so, dass man auch mit einer weißen Weste zum nächsten Topspiel fährt.
An diesem Wochenende kehrt Jonas Schwindl nach abgesessener Rotsperre zurück. Ob es für Simon Pirner bereits reicht, ist noch fraglich – David Vidovic fehlt noch länger.

 
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