Ein Streit in einer Wohnung im Regensburger Kasernenviertel ist in der Nacht eskaliert. Ein 68-Jähriger soll eine Frau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Ein 68-jähriger Mann soll laut Polizeipräsidium Oberpfalz eine 30-jährige Frau bei einer Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kriminalpolizei Regensburg gerieten die beiden Person in der Nacht zum Montag gegen 2 Uhr in einer Wohnung im Kasernenviertel zunächst verbal aneinander. Der Streit soll anschließend in eine körperliche Auseinandersetzung übergegangen sein. Dabei soll der 68-Jährige der Frau mit einem Messer in den Bauchraum gestochen haben.
Die lebensgefährlich verletzte 30-Jährige schleppte sich laut Polizeibericht noch zu einer nahegelegenen Tankstelle. Von dort aus wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei nahm den 68-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest und ordnete eine Blutentnahme an. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der Mann einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der Verdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.