Mann aus Erlangen lässt Kind von den Philippinen per Livestream missbrauchen | Amberg24

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Wegen Kindesmissbrauchs per Livestream muss sich ein 53 Jahre alter Mann in Nürnberg verantworten. (Symbolbild) (Bild: Daniel Karmann/dpa)
Wegen Kindesmissbrauchs per Livestream muss sich ein 53 Jahre alter Mann in Nürnberg verantworten. (Symbolbild) (Bild: Daniel Karmann/dpa)
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Wegen Kindesmissbrauchs per Livestream muss sich ein 53 Jahre alter Mann in Nürnberg verantworten. (Symbolbild) (Bild: Daniel Karmann/dpa)

Mann aus Erlangen lässt Kind von den Philippinen per Livestream missbrauchen

Ein Mann aus Erlangen soll den Missbrauch eines Mädchens angewiesen und teils live via Internet mitverfolgt haben. Nun steht er vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

Nach dem mutmaßlichen Missbrauch eines Mädchens auf den Philippinen per Livestream beginnt am 7. Juli der Prozess am Landgericht Nürnberg-Fürth. Das teilte das Gericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Der Mann aus Mittelfranken soll das damals zwischen acht und elf Jahre alte Kind drei Jahre lang schwer sexuell missbraucht haben - indem er die Misshandlungen per Livestream beobachtet und zum Teil angewiesen haben soll. 

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg hatte Anklage gegen den 53-Jährigen erhoben. Demnach soll er unter anderem von Deutschland aus bei der Mutter des Kindes den Missbrauch in Auftrag gegeben und die Taten gegen Geldzahlung an die Mutter übers Internet mitverfolgt und auch angeleitet haben.

Kriminalitätsphänomen Live-Streaming

Die Zentralstelle spricht vom internationalen Kriminalitätsphänomen des „Live-Streamings“. Dabei werde der Missbrauch Minderjähriger im Ausland gegen Bezahlung live übertragen. Der Missbrauch finde meist in wirtschaftlich schwachen Ländern statt, während die Täter in der Regel aus westlichen Ländern stammten, schreibt die Behörde.

© dpa-infocom, dpa:260619-930-251391/1

 
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