Kletterunfall auf dem Höhenglücksteig: Erschöpfte 54-Jährige gerettet | Amberg24

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10.06.2024
Auf dem Höhenglücksteig ist am Sonntag eine Kletterin verunglückt. Der Klettersteig bei Hirschbach ist bei Outdoor-Freunden sehr beliebt. (Bild: Heike Unger)
Auf dem Höhenglücksteig ist am Sonntag eine Kletterin verunglückt. Der Klettersteig bei Hirschbach ist bei Outdoor-Freunden sehr beliebt. (Bild: Heike Unger)
Auf dem Höhenglücksteig ist am Sonntag eine Kletterin verunglückt. Der Klettersteig bei Hirschbach ist bei Outdoor-Freunden sehr beliebt. (Bild: Heike Unger)
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Auf dem Höhenglücksteig ist am Sonntag eine Kletterin verunglückt. Der Klettersteig bei Hirschbach ist bei Outdoor-Freunden sehr beliebt. (Bild: Heike Unger)

Kletterunfall auf dem Höhenglücksteig: Erschöpfte 54-Jährige gerettet

Am letzten Drittel dieses Klettersteigs scheitern viele, weil ihnen die Kraft ausgeht: Am Höhenglücksteig ist am Sonntag, 9. Juni, eine Oberfränkin in ihr Sicherungssystem gestürzt. Die Rettung war nicht ganz einfach.

Erschöpfung hat zu diesem Kletterunfall geführt. So zumindest schildert es die Polizei Auerbach in ihrem Bericht über eine Rettungsaktion am Höhenglücksteig in der Hersbrucker Alb südlich von Hirschbach. Dort war am Sonntag, 9. Juni, vormittags eine Oberfränkin unterwegs. Die laut Polizei „alpinerfahrene” 54-Jährige rutschte im Klettersteig ab – im letzten Drittel und damit „einer der anspruchsvollsten Passagen”. Die Auerbacher Beamten nennen „körperliche Erschöpfung” als Grund für diesen Unfall.

Die Kletterin stürzte etwa drei Meter, hinein in ihre Sicherungssystem. „Durch den Fangstoß prallte sie gegen die Felswand, wo sie unterhalb des Steiges hängen blieb”, heißt es im Polizeibericht. Und weiter: „Eine selbstständige Rettung aus dieser misslichen Lage war nicht möglich.” Ein Begleiter der Frau wählte den Notruf. Daraufhin rückten Rettungskräfte an: Sie wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob die Kletterin verletzt war, sondern nur, dass sie bei Weigendorf in ihre Sicherung gestürzt sei und Hilfe brauche.

„Mit dieser Meldung wurden die Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg zusammen mit dem Rettungsdienst, der Freiwilligen Feuerwehr Weigendorf und Kreisbrandmeister Norbert Sperber alarmiert”, so berichtet es Alexander Renner, der stellvertretende Bereitschaftsleiter der Bergwacht Amberg, der Einsatzleiter war. Auch der Rettungshubschrauber „Christoph 27“ aus Nürnberg war im Einsatz. Die Feuerwehr Hirschbach und der First Responder Vorra wurden zur Erkundung der Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte bemühten sich laut Polizei trotz des schwer zugänglichen Geländes um eine schnelle Rettung der Kletterin.

Innerhalb einer Stunde wurde diese mit Einsatz eines Rettungshubschraubers und einer Seilwinde ins Tal gebracht. „Glücklicherweise kam es zu keinen schwerwiegenden Verletzungen”, bilanziert die Auerbacher Polizei. Die Frau konnte deshalb nach einer kurzen Untersuchung mit leichten Verletzungen selbstständig den Heimweg antreten.

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