Jugendliche entdecken im Hightech live!-Camp bei der Baumann GmbH in Amberg die Welt der Technik. Das Camp bietet praxisnahe Einblicke in MINT-Berufe und fördert die Berufsorientierung.
Zwölf Jugendliche haben im Hightech live!-Camp bei der Baumann GmbH in Amberg eine Woche lang die Welt der Technik erkundet. Vom 6. bis 10. April konnten sie verschiedene Berufsbilder kennenlernen und selbstständig Projekte umsetzen. Das Camp ist laut Pressemitteilung Teil der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern“ und wird von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützt.
Die Jugendlichen erhielten Einblicke in technische Berufe wie Elektroniker oder Technischer Produktdesigner. Gemeinsam mit Auszubildenden und Ausbildenden konnten sie in die Praxis eintauchen und ihr handwerkliches Geschick beim Bau eines Roboters testen.
Matthias Ströhl, Ausbildungsleiter bei der Baumann GmbH, betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen, um mit Jugendlichen aus der Region ins Gespräch zu kommen und das Unternehmen als Ausbildungsbetrieb vorzustellen. „Qualifizierte Nachwuchskräfte sind für die Zukunft unseres Unternehmens unverzichtbar“, sagte Ströhl. Emma, 14 Jahre, fand heraus: „Mir ist klar geworden, dass ich mich im technischen Produktdesign nicht sehr wohl fühle, aber das Anpacken in der Werkstatt hat mir bedeutend mehr Freude bereitet.”
Die Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern“ wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. ins Leben gerufen. Mit sieben Camp-Formaten bringt sie Jugendliche mit Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsberufen in Kontakt. Ziel ist es, die Berufsorientierung zu stärken und praxisnahe Perspektiven zu eröffnen.
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm, erklärte, dass die Camps Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und Einblicke in die M+E-Industrie bieten. „So wecken wir frühzeitig Begeisterung für MINT-Berufe und bringen die jungen Talente mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von morgen zusammen“, sagte Brossardt.