Drei Tote bei Unfall auf der A 3 bei Regensburg: Autobahn wieder frei | Amberg24

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Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten nach einem Unfall auf der A 3 bei Nittendorf im Landkreis Regensburg bei Regensburg. (Bild: Armin Weigel/dpa)
Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten nach einem Unfall auf der A 3 bei Nittendorf im Landkreis Regensburg bei Regensburg. (Bild: Armin Weigel/dpa)
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Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten nach einem Unfall auf der A 3 bei Nittendorf im Landkreis Regensburg bei Regensburg. (Bild: Armin Weigel/dpa)

Drei Tote bei Unfall auf der A 3 bei Regensburg: Autobahn wieder frei

Ein Verkehrsunfall hat am Donnerstagmorgen an der Schnittstelle von A3 und Bahnlinie Nürnberg-Regensburg bei Nittendorf drei Todesopfer gefordert. Die Autobahn war mehr als sechs Stunden lang gesperrt.

Am Donnerstagmorgen kam laut Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz ein Auto auf der Autobahn A3 bei Nittendorf von der Fahrbahn ab und stürzte auf das Gleisbett der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg. Die drei Männer, die im Auto saßen, sind nach Angaben der Polizei verstorben. Die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg war von 7 bis 13.30 Uhr gesperrt. Auch der Verkehr auf der Bahnstrecke kam vorübergehend zum Erliegen, zwischenzeitlich musste ein wartender Zug evakuiert werden.

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 7 Uhr. Das Auto sei in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs gewesen, heißt es. „Kurz vor einer Bahnunterführung kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte auf das Gleisbett.” Das Auto sei hinter den Bahngleisen im Grünstreifen zum Stehen gekommen. Für die Bergung des Wagens musste ein Kran herbeigerufen werden.

Durch den Unfall wurde laut Polizei auch eine Oberleitung der Bahnstrecke beschädigt. „Zwei Regionalzüge befinden sich südlich der Unfallstelle und konnten ihre Fahrt nicht fortsetzen. Einer der Züge ist aufgrund der beschädigten Oberleitung ohne Stromversorgung”, teilte die Polizei am Vormittag mit. 80 Fahrgäste wurden evakuiert.

Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg ein unfallanalytischer Gutachter hinzugezogen. Am Unfallort waren zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, der Deutschen Bahn sowie der Bundespolizei eingesetzt.

 
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