Sechs teils Schwerverletzte gab es am Sonntag bei einem Verkehrsunfall auf der B299 bei Mitterteich. Der Gesundheitszustand einer lebensgefährlich verletzten Frau verbesserte sich am Montag.
Ein Großaufgebot an Rettern forderte am Sonntagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall auf der B299 bei Mitterteich. Dort war es gegen 10 Uhr zu einem heftigen Zusammenstoß mit Totalschaden zwischen einem Skoda und einem KIA gekommen. Beide Autos waren mit jeweils drei Personen besetzt, welche durch die Wucht des Aufpralls teils schwer verletzt wurden.
Der Rettungsdienst war mit einem massiven Aufgebot im Einsatz, um die verletzten Personen zu versorgen. So waren vier Rettungswagen, zwei Rettungshubschrauber und insgesamt fünf Notärzte an der Unfallstelle, um die medizinische Versorgung der Verletzten zu gewährleisten.
Wie die Polizeiinspektion Waldsassen am Montagnachmittag auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien mitteilt, konnten die drei Insassen des KIA, ein 26-jähriger Fahrer und zwei Frauen, das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen. Im zweiten Unfallfahrzeug, einem Skoda, befanden sich neben dem Fahrer eine 35-jährige Frau sowie ein einjähriges Kind. Die Frau schwebte am Sonntag in Lebensgefahr. Ihr Zustand hat sich mittlerweile verbessert. Laut Polizei sei aktuell keine akute Lebensgefahr mehr gegeben. Zum Gesundheitszustand von Fahrer und Kleinkind sei laut der PI nichts bekannt.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen hat die zuständige Staatsanwaltschaft einen Gutachter hinzugezogen, um den genauen Unfallhergang zu klären. Hierzu liegen noch keine Erkenntnisse vor.